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Dieser Artikel beschreibt die Krise in der Westmark, die von Winter 999/Anfangs1000 bis 1004 durch die Überfälle nordischer Krieger entstanden ist.

ÜberblickBearbeiten

Die Rechtmässigkeit auf den Besitz der Westmark durch die Dynastielinie Herzog Sigurds II. wird durch Jarl Magnusson angefochten. Dieser versucht seit dem Jahr 998, seinen Ansprüchen mit Waffengewalt Geltung zu verschaffen. Durch Überfälle auf die Land- und Stadtbevölkerung der Westmark sowie vorbringen entsprechender Dokument sollen die cendarischen Entscheidungsträger von der Gültigkeit des Anspruchs von Magnusson sowie von der Schwäche Sigurds überzeugt werden.

Bisheriger VerlaufBearbeiten

Beginn der Überfälle im Frühjahr 998Bearbeiten

Der Beginn der Krise in der Westmark markieren die Überfälle im Frühjahr 998. An verschiedenen Orten in der Westmark wurde von Überfällen auf Weiler und Dörfer berichtet, denen die Bewohner nichts entgegenzusetzen hatten. Bald darauf wurde bekannt, dass es sich um Aktionen der Nordleute handelt, die scheinbar auf der Suche nach Beute und Reichtum begonnen haben, in Cendara einzufallen. Auch weitere Gebiete von Cendara, darunter Dragonien, waren diesen Überfällen ausgesetzt.

Daraufhin wurden von den Herrschern diverse Massnahmen entwickelt und getestet, um diesen Überfällen zu begegnen. Letztlich haben sich diese aber als Wirkungslos erwiesen: Die Überfälle hielten an und man konnte die Nordleute nicht davon abhalten.

Zuspitzung im Jahr 1000Bearbeiten

Durch die Belagerung der Stadt Grosshafen nahmen die Überfälle eine neue Dimension an. Waren bis dahin nur Weiler und Dörfer betroffen, die sich nicht oder nur ungenügend zur Wehr setzen konnten, wagten die Nordmänner diesmal einen offenen Angriff auf die Hauptstadt. Die Stadt konnte entsatzt werden, der Belagerung fielen aber viele Bürger Grosshafens und der grösste Teil der Vorstadt sowie weite Teile der Verteidigungsanlage zum Opfer. Ein Eindringen in den Hafen konnte im letzten Moment durch das grossflächige Anlegen von Hafensperren verhindert werden.

Wie effizient die bis dahin als Barbaren geltenden Nordleute vorgehen können, zeigte sich an einem angeblich geheimen Treffen Herzog Sigurds mit seinen Beratern und Spezialisten im Frühjahr, als wiederholt Angriffe durch die Nordleute stattfanden. Die Enthüllung einer vernichtet geglaubten okkulten Kraft versetzte ganz Cendara in höchste Alarmbereitschaft. Diese Vorkkommnisse konnten erst Ende des Jahres in Assat und anderswo im Reich geklärt werden, und die dämonische Macht, bekannt als Maddan, wurde erfolgreich gebannt.

Im Herbst des selben Jahres hätte die Aufklärung einiger Unregelmässigkeiten beim Birkenpass durch Magistrat Gerhard von Grosshafen beinahe zur Katastrophe geführt, als die dort versammelten Abgesandten von Truppen Erik Magnussons, angeführt durch Hersir Lundberg, angegriffen und beinahe vernichtet wurden. Nur der Tapferkeit und List der anwesenden Streiter ist es zu verdanken, dass Lundberg gefangengenommen werden und in Ketten zur Kaiserin geschickt werden konnte.

Situation 1002Bearbeiten

Hersir Lundberg wurde auf Geheiss der Kaiserin zu Sigurd zurückgeschickt, um den Erbschaftsstreit direkt mit Sigurd zu klären. In seiner Begleitung befindet sich Herr Boldewyn, der von Magistrat Gerhard persönlich mit der Sicherheit des Hersirs beauftragt wurde.

Auf diese Situation hin bereiten sich Sigurd und einige seiner treuen Vasallen vor, um den Konflikt über die Ansprüche Magnussons ein für allemal zu klären.

Situation 1003Bearbeiten

Der Westmärkische Kriegsrat ist zusammengetreten und hat einen Invasionsplan gegen die Nordlanden, einen Schlachtgesang und technische Neuerungen erarbeitet. Der Feldzug ist für nächstes Frühjahr angesetzt. Ziel ist es, die Feindesligkeiten, von Jarl Magnusson ausgehend, ein für allemal zu beenden.

Kriegsende 1004Bearbeiten

Nach erfolreicher Landung westmärkischer Kräfte in den Nordlanden zeigte sich schnell, dass Jarl Magnusson keineswegs die Unterstützung genoss, die er Anfangs vorgab. Interne Konflikte zwischen den Jarlen traten, befeuert durch die Niederlage Magnussons, nun offen zutage und eröffnete neue strategische Möglichkeiten für die Westmark. Gérard Dieux Départ, Magistrat von Grosshafen und Graf Armand de Marécage sowie weitere Westmärkische Adlige konnten durch diplomatische und militärische Vorstösse erreichen, dass an einer Versammlung der nordischen Eliten und Krieger, dem sog. Thing, über die Zukunft und das persönliche Schicksal von Magnusson offen abgestimmt wurde. Nachdem Magnusson seine Privilegien und Rechte entzogen wurden und er als Folge seines Versagens ins Exil musste, übernahm Ljundberg seine Stellung und zeigte sich einem friedlichen Zusammenleben gegenüber aufgeschlossen.. Der Krieg endete mit einem Friedensvertrag, welcher Reparationen der kriegführenden Jarle an das Herzogtum Westmark beinhalteten.

Zusammenfassung Bearbeiten

Von 998 bis 1004, ganze sechs Jahre lang, dauerte der Konflikt zwischen Herzog Sigurd von der Westmark und Jarl Magnusson aus den Nordlanden. Die ersten Jahre zeichneten sich durch eine hilflose, überfallene Westmark und plündernde Nordländer aus. Hilferufe innerhalb Cendaras blieben unbeantwortet. Herzog Sigurd sammelte seine Vasallen und suchte sich Verbündete, mit denen er im letzten Kriegsjahr eine sorgfältig geplante Landung in den Nordlanden durchführte, die dazu führte, dass Magnusson von seinen eigenen Leuten abgesetzt wurde. An seine Stelle trat Ljundberg, der friedlichere Fahrten nach Süden zu beabsichtigen scheint.