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Als "Nordlande" werden die Ländereien nördlich des Kaiserreiches Cendara bezeichnet. Sie gehören nicht zum Kaiserreich, obschon ihre Bewohner seit der Westmark-Krise in Cendara wieder bekannt sind. Die Nordlande unterteilen sich in Dutzende von kleineren Herrschaftsbereichen, die sich zwar alle zur selben Kultur zählen lassen, aber keinesfalls politisch einig sind.

Topografie Bearbeiten

Wichtige Ortschaften Bearbeiten

Die meisten Landesteile haben eine zentral gelegene Ortschaft. Sie dient nicht direkt als Hauptstadt, kann aber meist aufgrund ihrer Grösse auch seltener nachgefragte Güter selber produzieren. Markant und teilweise auch im Süden bekannt sind:

  • Neben Strömvik liegt die Stjömborg, der Sitz von Jarl Stjörm Viglavson, dem südlichsten Jarl auf dem Festland.
  • Neben Nybrø liegt Erik Magnusons Feste, die Hestmaborry genannt wird.
  • Im Landesinneren im Norden liegen die Eingänge zu den Zwergenfestungen Dhorogar und Tallarand
  • In Västerö liegt neben Algarås die Fiskeborg, in der Jarl Gjörd Strömberg seinen Sitz hat.

Landschaft Bearbeiten

Die Nordlande bestehen aus einem Kontinent, der von zahlreichen Inseln umgeben ist. Während der Süden ein gemässigtes Klima hat, wird es kühler, je weiter nach Norden man kommt. Sowohl die vorgelagerten Inseln wie auch der Hauptkontinent haben zerklüftete Küsten, die sich in zahlreichen schmalen und tiefen Fjorden zeigen. Allen Landteilen ist gemein, dass sie einen bewohnbaren und fruchtbaren Küstenstreifen besitzen, sich aber im Landesinneren zu Bergen erheben. Der Küstenstreifen ist grösstenteils bewaldet.

Geschichte Bearbeiten

Die Menschen der Nordlande lassen sich grob in verschiedene Stämme aufteilen, die Svear, die Norver und die Gauten. Weiterhin leben im Landesinneren in den Bergen ZwergenstämmeHistorisch bedingt ist die Geschichte der Nordlande gefüllt mit Fehden, Überfällen und Streitereien unter den Stämmen, obschon sich diese kulturell nahe stehen. Zwei grössere Erreignisse jedoch betreffen die ganzen Nordlande:

Starkarms SüdfahrtBearbeiten

Auf ein Hilfegesuch des Kaisers von Cendara im Jahre 672 führte Jarl Thorwald Starkarm eine Armee in den Süden. Als Ausgleich versprach der cendarische Kaiser ihm Land - aus diesem Handel heraus entstand das Herzogtum Westmark. Diese Fahrt in den Süden nennen die Nordleute Starkarms Südfahrt.

Tinna Hillevisdottir Bearbeiten

Tinna fuhr im Frühling 953 mit acht Drachen und zahlreichen Männern nach Süden und kam ein Jahr später zurück. Die, die mit ihr fuhren kamen reich behängt mit Seide, Silber und Edelsteinen zurück. Diese Fahrt gilt als eine, die jeden Beteiligten reich machte und ihren Namen auf ewig in die Geschichten der Nordlande eingehen lässt.

Magnussons Fahrt Bearbeiten

Im Jahre 998 begann der Jarl Erik Magnusson sich einen Namen mit Einfällen und Plünderungen in der Westmark zu machen. Je nachdem, wen man fragt, wird diese Serie von kriegerischen Handlungen "Westmarkkrise", "Magnussons Fahrt" oder "Die Überfälle um die Jahrtausendwende" genannt. Mehr unter Westmarkkrise.

Politische Struktur Bearbeiten

Die Nordleute bekennen sich zu einem der Stämme, aber wichtiger ist ihr Stand innerhalb der Gesellschaft.

Titel und Herrschaft Bearbeiten

Ein Jarl ist ein Herrscher über ein grösseres Gebiet, dessen Einwohner ihm Gefolgschaft versprechen. Oftmals aus einer Familie, die nach den Klankriegen das Gebiet beanspruchte, obschon ein Nachfolger seinen Anspruch neu festigen muss.

Der Hersir ist ein niederer Herrscher über eine kleinere Region die auch „Vi“ genannt wird. Unter seiner Verantwortung sind einige Dörfer. Er untersteht direkt einem Jarl und wird von diesem, aber auch von seinem Klan gewählt.

Ein freier Mann wird Karl genannt. Er ist Bauer oder Handwerker und hat das Recht, Sklaven zu besitzen. Er ist für deren Schutz und Wohlergehen verantwortlich und verpflichtet.

Als Thrall bezeichnet man alle Unfreien, die sich wie Sklaven im Besitz eines Höherstehenden befinden.

Thing Bearbeiten

Als Thing bezeichnen die Nordleute jede Art der Versammlung, bei der Recht gesprochen und beraten werden kann.

Religion Bearbeiten

Pantheon Bearbeiten

Die Nordländer glauben fest an den Einfluss ihrer Götter, der Asen. Es gibt eine Fülle an Göttern, die sich auch untereinander nicht immer gut gesinnt sind. Die Existenz anderer Gottheiten wird nicht angezweifelt, wohl aber ihr Einfluss auf einen Nordmann.

Glaube Bearbeiten

Die Nordländer versuchen mit zahlreichen Alltagshandlungen sich die Götter günstig zu stimmen oder zu hoffen, dass diese sie unbeachtet lassen. Es gibt für fast alle Handlungen eines Menschen eine zuständige Gottheit.

Religion Bearbeiten

Jedem Nordländer steht es offen, sich in der Interaktion mit Göttern zu versuchen. Ob der Fülle an Möglichkeiten sind die meisten Menschen froh, diese Handlungen aber starken Männern und Frauen oder Goden zu überlassen. Mehr zu Godi.

Wirtschaft Bearbeiten

Waren Bearbeiten

Der grösste Teil der Bevölkerung lebt selbstversorgt von der Landwirtschaft. Nur wenig wird eingeführt, wie Stahl oder feines Glas oder feine Keramik. Ausgeführt werden vorrangig Naturalien wie Fisch, Holz, Salz oder erjagte Pelze.

Handel Bearbeiten

Der Tauschhandel ist in der Nordlanden eine gängige, wenn nicht die häufigste Handelsart. Auch werden andere Waren als Zahlungsmittel bevorzugt, insbesondere Silber, Bernstein, Felle und sogar Sklaven. Welche Zahlungsmittel bei einem Kauf oder Verkauf verwendet werden, erfolgt nach Einigung zwischen Käufer und Verkäufer. Die Preise gestalten sich nach Ermessen des Verkäufers und anhand der vorhandenen Konkurrenz, Nachfrage und Angebot.