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Name: Schwester Adelgard, Äbtissin Kloster Seelenheim

ursprünglich: Hilde von Felsbach, vierte Tochter des Freiherrn von Felsbach

Herkunft: Seelenheim, Westmark

Alter: ~30 Jahre

Beruf: Äbtissin Kloster Seelenheim, Hohepriesterin Pekars

Interessen: Pflanzenheilkunde, örtliche Geschichte, Landwirtschaft, alte Sprachen und Schriften

Lebenslauf:

Als vierte Tochter des Freiherrn von Felsbach hatte Hilde von Felsbach keine grosse Aussicht auf eine gute Partie. Ihre Vorfahren hatten zwar viel Ruhm und Ehre innerhalb der kaiserlichen Garde erreicht, doch ihr Vermögen hatte deutlich bessere Zeiten gesehen. Ihr Vater, Heinrich von Felsbach, beschloss daher sie ins Kloster zu schicken. So wurde Hilde im Alter von 14 Jahren in den Orden aufgenommen und diente fortan als Schwester Adelgard zum Ruhme Pekars.

Trotz anfänglichen Schwierigkeiten sich an das strikte Ordensleben anzupassen, machte Adelgard bald enorme Fortschritte. Intelligent wie sie war, erlangte sie kurzerhand weitreichende Kenntnisse in örtlicher Geschichte, angewandter Landwirtschaft und Pflanzenheilkunde. Ihr Elan und ihre Hartnäckigkeit gewann bald Anerkennung. Kurz nach ihrem zwanzigsten Geburtstag ernannte sie Äbtissin Gisela zur offiziellen Schreiberin des Klosters Seelenheim, nahe Grosshafen.

Dank ihrer adeligen Herkunft profitierte das Kloster von guten Beziehungen mit der Stadt und den nahe gelegenen Dörfern. Innerhalb von 5 Jahren verdoppelte sie mit ihrem Handelsgeschick den Jahresumsatz des Klosters, indem sie die Käserei ausbaute und den Ruf des Klosters als Ort des Wissens bezüglich Krankheiten und deren Heilung bestärkte. Nach dem Tode Gisela wurde sie von allen Klosterangehörigen wegen ihres Könnens und Wissens im Alter von 26 Jahren zu deren Nachfolgerin ernannt. Seither kümmert sie sich um die Leitung, Führung und Instandhaltung Seelenheims. Unter anderem muss sie dauernd den Klostergarten vergrössern um der dauernden Nachfrage an Tinkturen und Heiltees nachkommen zu können. Gleichzeitig kümmerte sie sich um die korrekte Niederschrift und sichere Aufbewahrung der örtlichen Geschichte

Trotz ihrer hohen Position und der damit verbundenen Aufgaben blieb die Geschichte und deren korrekte und lückenlose Niederschrift Schwester Adelgards wahre Leidenschaft. Ihre Chronik zur Geschichte Grosshafens, beispielsweise, ist weit über die Grenzen Westmarks bekannt.